Zlombol 2012


 
Zlombol 2012 - in einer inoffiziellen Mission....wir fahren das olympische Feuer zurück :-))

Und das ist unser vorläufiger Zeitplan:

14.09.2012 ca. 4 Uhr morgens - Abfahrt in Coburg nach Katowice/Polen

15.09.2012 Start Zlombol 
durch Tschechien, Slovakei zum Etappenziel in Ungarn

16.09.2012 von Ungarn 
nach Selce/Kroatien

17.09.2012 in Kroatien 
von Selce nach Dubrovnik

18.09.2012 von Kroatien
durch Montenegro, Albanien nach Parga/Griechenland

am 19.09.2012 das Ziel
ARCHAIA OLYMPIA


Wir stellen vor:
Die Teams
Die Autos
und 
die Spender, die ein großes Herz für Weisenkinder haben! 




TEAM EDUPLAY

 Fahrzeugdaten:
FSO Polonez 1,6  Bj.1989  86 PS
Kilometerstand unbekannt
Sonderausstattung: Nebelscheinwerfer
Tuningmaßnahmen Aussen: Alufelgen+Breitreifen, Dachgepäckträger mit Zusatzscheinwerfer,
Karosserieverlängerung hinten um ca. 30cm da drauf ein Stromagregator und 
viel Platz für Gepäck.
Tuningmaßnahmen Innen: zwei Ventilatoren, Sportsitze vorne, Kühlschrank (natürlich nur für alkoholfreie Getränke :-) ) viele Steckdosen für sehr viele Geräte, Zusatzinstrumente wie Aussentermometer und Voltanzeige, CB-Radio sowie eine Musikanlage, ein Navi darf auch nicht fehlen und als Highlight eine Klimamaschine.

Der Tuner und Kapitän des Teams Eduplay

 Die Kommandozentralle.... fast schon wie bei T-Raumschiff Enterprise
sehr gut zu erkennen die manuelle Climatronic :-)...oben rechts

Die Heckverlängerung....mal schauen was der TÜV dazu sagt





TEAM  BAYERISCHE RITTER

Fahrzeugdaten :
FSO Polonez 1.5  Bj.1980 75 PS (noch)
Kilometerstand unbekannt
Sonderausstattung: Nebelscheinwerfer, Leseleuchte
 Tuning: Sportsitze vorne, Alufelgen und Breitreifen, CB-Funk, Voltanzeige und Navi


 Vieles wurde erneuert, repariert und ausgetauscht...auch die Lichtmaschine
 


TEAM "300 EURO BABY"

 Skoda Favorit 1.3 Bj. 1993 60PS
Kilometerstand: 78 000
Sonderausstattung: Zentralverriegelung, Wegfahrsperre, Glasschiebedach,
Nebelscheinwerfer.
Tuning: Zusatzscheiwerfer :-)


Bei dem Fahrzeug mussten wir nur Ölwechsel machen ...und eine kleine Durchsicht....der TÜV war mit dem technischen Zustand zufrieden.


Freitag, den 14 September 2012

Wie geplant sind wir um 4 Uhr morgens, bestens gelaunt , Richtung Polen gestartet. 

 Ab und zu eine kurze Zigarettenpause.....hier in der Oberlausitz


oder wie hier schon in Polen
weiter geht es richtung Katowice


Noch nicht ein mal am Start und schon die erste Panne....Probleme mit
der Elektrik....keine Blinker und kein Lüfter für den Kühler....der
Motor wird heiss.....gut dass wir einen Bordelektriker dabei haben :-)

 am Abend erfolgt die offizielle Anmeldung der Fahrzeuge...
Team Eduplay bekommt die Startnummer 144,
Team 300 Euro Baby die Startnummer 145,
die Bayerischen Ritter starten mit der 132, die uns schon letztes
Jahr Glück gebracht hat....nicht dass wir abergläubisch sind :-) 

Samstag, den 15 September 2012

Am Start in der Fußgängerzone in Katowice


 



Viele bekannte Gesichter und Fahrzeuge...aber auch sehr viele neue Teams mit 
interessanten Fahrzeugen am Start





auch eine Velorex ist dabei....Original ein Dreirad mit einem Java-Motor...diese hier mit einer 
Suzuki-Maschine....dementsprechend der Klang :-)

 mal schauen wie weit sie es schaffen....laut Besitzer hat die Zeit nur 
für 15km Probefahrt gereicht...




die hohe Kunst des richtigen packens



als einzigen deutschen Teilnehmer wecken wir die Interesse
der polnischen Medien....hier gibt der Jürgen Weissleder
ein Interview für einen polnischen
Fernsehsender
Um 11.30 Uhr wurde Zlombol 2012 gestartet....von  Katowice/Polen  
über Tschechien, Slowakei  nach Komarom/Ungarn
Etappenlänge ca. 420km


Auf dem weg zur Tschechischen Grenze.
Unterwegs treffen wir einige Teams die an der Rallye Polska teilnehmen.
Gerne hätten wir unsere Fahrtkünste unter Beweis gestellt aber leider
hatten wir keine Zeit dafür und außerdem unsere Sicherheitausrüstung  nicht dabei :-))




viel anders sind wir auch nicht gefahren....teilweise....


weiter gehts.....durch die Tatra

nach Ungarn

Die dritte Vignette an diesem Tag...nach Tschechien und der Slovakei

Campingplatz in Komarom erreicht....Zelte aufgebaut

jetzt ist grillen angesagt

oder Zeit für kleine Reparaturen


Sonntag, den 16 September 2012

Unser Küchenchef  ist auch schon wach

Die wichtigste Mahlzeit des Tages....das Frühstück



als viele andere noch schlafen...

brechen wir Richtung Kroatien auf

noch schnell ein paar Bilder in Komarom...

heutiges Ziel heißt Zadar/Kroatien
Etappenlänge 650km

 kleine Pannen nerven und zwingen uns öfters eine Pause einzulegen....
wie schon letztes Jahr...die Lichtmaschine....diesmal ein lockeres Kabel

Goodbye Ungarn

Welcome Kroatien

es wird so lange gefahren bis der Sprit alle ist

eine kurze Pause....nicht wegen einer Panne ...

und auch nicht wegen der Raucher....

nur wegen der Landschaft....

das Erste was wir auf dem Campingplatz in Zadar machen....
reparieren....die Kupplung war fest...

nach der langen Fahrt haben wir keinen Bock zu grillen....
wir gehen essen...natürlich kroatisch

nach dem Frühstück in Ungarn die zweite Mahlzeit des Tages....so gegen 20 Uhr


Montag, den 17 September 2012

Campingplatz bei Zadar....7 Uhr morgens

nach dem Frühsport
Frühstück und Lagebesprechung

heutiges Ziel liegt in Montenegro und heißt Budva
Entfernung 460km

langsam wird es richtig heiß....eine kurze Pause nutzen wir um die
Handtücher zu trocknen
und um uns umzuziehen

ein Parkplatz mit Aussicht

weiter...zunächst Richtung Bosnien Herzegowina
laut dem Schild eine Gegend wo sich
der Bär und der Fuchs "Gute Nacht" sagen :-)

mal kurz durch Bosnien

sehr schöne Gegend

wieder in Kroatien...
frisches Obst und Gemüse am Straßenrand

weil wir gut in der Zeit liegen entscheiden wir uns für eine
Pause und für eine Abkühlung im Meer

auch die Zeit für einen Kaffee nehmen wir uns heute
wir geniessen die autofreie Zeit...

wir machen uns wieder auf den Weg

wir sind kurz vor Dubrovnik....

hier der Hafen....

und die Altstadt von Dubrovnik

mit der berühmten Festung

eine der schönsten Städte Kroatiens...leider haben wir
keine Zeit um die "Perle der Adria" zu bewundern

langsam wird es wieder Abend ... der Hunger ist allgegenwärtig :-)

Montenegro ist nicht mehr weit....so sieht es aus der Ferne aus

bis wir es erreichen wird es wieder dunkel....nach einer
kurzen Fahrt eine Überraschung für uns alle....
die Straße ist zu ende...es wartet eine Fähre

damit haben wir nicht gerechnet....so ist es halt wenn man
nur nach Navi fährt


Dienstag, den 18 September 2012

das war unser Campingplatz in Budva

gut dass es schon finster war als wir es erreicht haben....sonst
hätten wir hier keine Zelte aufgeschlagen

der Plan für heute....so schnell wie möglich weg

nicht wegen dem Campingplatz sondern wegen der längsten
Etappe

ohne Frühstück...nur Kaffee...das muss erst einmal reichen

unser Ziel für heute....Archaia Olympia
über 900km.... vorwiegend auf Landstraßen

wir hatten überhaupt keine Vorstellung davon, was
uns auf dieser Strecke erwartet

Berg auf, Berg runter, Serpentinen, teilweise schlechte Straßen,
 Abgründe ohne Leitplanken.....

das war aber noch gar nichts....

dann kam Albanien....

ein Land der verschwundenen Straßen...
ein Land der meisten Mercedes-Fahrer......

ein Land großer und erschreckender Überraschungen...

eine Mischung aus Libanon und Pakistan....
(mein erster Gedanke)

aber auch ein Land der Moderne...

schon gleich hinter dem Grenzübergang ist die Straße
erst ein mal weg

 die erste Tankstelle die wir zu sehen bekommen....

gleich daneben die Bunker....

langsam wird uns klar warum das Navi für eine Strecke von
200km 5 Stunden!! berechnet.... und diese waren auch noch zu optimistisch...

 in der ersten größeren Stadt....das auf dem Gehweg das ist kein Hund...
es ist eine Ziege...was jetzt nicht zu sehen ist...auf der anderen 
Seite läuft mitten auf der Straße eine Kuhherde...ob die hier alle heilig sind??? :-))

langsam fahren und auf jede Eventualität vorbereitet sein....


 so kann es in der Stadt auch aussehen....nur warum laufen und stehen
hier die Menschen immer auf der Straße? 

dieses Geheimnis haben wir bis heute nicht gelüftet....

von den Bergen kommen wir hier....von dort wo die Straßen
einfach weggespült sind, von dort wo die Straßenränder
mit Kreuzen gesäumt sind....geschafft....

keine Seltenheit...auch auf den Autobahnen kommen sie vor....Esel und Pferde..
teilweise als Geisterfahrer....und nicht nur die...auch Mopedfahrer....und spielende Kinder unter der Leitplanke
aber den Vogel hat ein Albaner abgeschossen...der kam uns auf der Autobahn auf
 der linken Spur mit einer vollen Schubkarre entgegen...Phantasie muß man haben...

und schon wieder ist die Straße weg

beten und hoffen dass kein Lkw entgegen kommt... bitte nicht jetzt
nicht auf dieser Brücke...

sind wir noch auf der Straße oder schon im Flussbett??

manchmal trotzdem schneller als die Anderen...

ungeschnitten....

Albanien heil überstanden..

warten auf die Ausreise

Hellas....Griechenland wir kommen..

es ist 20 Uhr....in Griechenland 21 Uhr....wir sind beim
Frühstück, Mittag- und Abendessen in einem...natürlich griechisch....
.vor uns noch  400km bis zum Ziel....

diese schaffen wir aber nicht mehr...nach etwa 300km ist Schluss....über diese Brücke erreichen wir die
Halbinsel Peloponnes.....dann suchen wir uns ein Hotel
und fallen buchstäblich gegen 3 Uhr ins Bett


Mittwoch, den 19 September 2012

die Nacht war nicht wirklich lang....nach dem Frühstück muß erst ein
mal der Reifen geflickt werden... 

schon in der Nacht hat der Holger den Nagel bemerkt...

die Einen arbeiten am Auto, die Anderen am Strand...der Jürgen und ich
wir bringen die Erlebnisse der letzten Tage zu "Papier"...

die anderen Team-Mitglieder entspannen am leeren Strand...

wir haben heute viel Zeit...bis zum Olymp sind es nur noch ca. 100km...

eine Sache steht jetzt schon aber fest....unsere Route nach Hause
wird nicht über Albanien führen...

nachdem wir im Hotel ausgcheckt haben machen wir
die Tanks mit dem "flüssigem Gold" voll....der Liter Benzin kostet
in Griechenland 2€  !! 

dafür ist der Kaffee hier gut und billig

in der Zwischenzeit versucht sich der Marcus an der Autoelektrik...

seit Montenegro fahren wir ohne Blinker und Scheibenwischer
auch die Bremsanlage macht Probleme....vor allem in den 
Bergen fällt  sie öfters aus.... 

 eine Stunde später erreichen wir das Ziel

den Olymp erreicht

wir sind zwar nicht die Ersten aber es ist noch genug Platz....

die Zelte sind schnell aufgeschlagen... 

langsam füllt sich der Campingplatz

eine kurze Pause...

dann schauen wir uns auf dem Campingplatz um...
wer hat es geschafft ? wer ist noch nicht da? wer hat Probleme gehabt?
wir fragen uns durch... 
  
hart im Nehmen....seit Albanien ohne die Frontscheibe unterwegs....
Hauptsache nicht aufgeben... 

ein verlassener und schrottreifer Passat auf dem Weg 
zum Dorf....ob die Räder auch auf unseren Polonez passen?

jetzt noch ein mal einkaufen und dann machen wir uns

auf den Weg zurück zum Campingplatz, wo
abends die Abschlussfeier statt finden wird


Donnerstag, den 20 September 2012

nach der langen Nacht :-)

Wilkommen im Club der 68-er :-)

es kommen immer noch Teams an als wir uns 
auf den Weg nach Hause machen ....auch noch
als wir schon längst Zuhause sind...  

und das ist unser Plan....mit der Fähre von Griechenland nach Italien,
eine Übernachtung bei Rimini und von
dort aus nach Coburg 

Größere Kartenansicht


ein mal chillen :-) wir haben noch Zeit....die Fähre 
legt erst um 17 Uhr ab 

die letzte Abkühlung im Meer...streng bewacht vom Bademeister

ein befreundetes Team aus Polen begleitet uns bis 
nach Rimini...dann trennen sich
leider unsere Wege 

kurz vor der Zollabfertigung 

im Hafen

warten bis wir auf die Fähre dürfen

wir sind nicht die Einzigen die nach 
Italien wollen 

auch andere verzichten auf die Rückreise
durch Albanien 

es geht los

Griechenland vom Deck aus fotografiert

eingeparkt....erst morgen Früh gegen 8 Uhr
werden wir im Hafen von Brindisi einlaufen 

viel Zeit zum entspannen und ausruhen...die
Stimmung könnte kaum besser sein 

fast wie das Original...nur gut dass wir keine Eisberge
befürchten müssen :-) 

an Bord....so macht reisen auch Spass


Freitag, den 21 September 2012

Italien

Hafenstadt Brindisi

Heute heißt es nur fahren, fahren, fahren....
700km Autobahn an der Küste entlang 

kurz vor Rimini streikt der Polonez

ohne Blinker, ohne Scheibenwischer..ab und zu ohne die Bremsen...
so haben wir die letzten paar tausend  Kilometer geschafft....
jetzt streikt auch noch der Anlasser 

das heutige Ziel ist erreicht

so heiß wie die letzten Tage ist es heute nicht mehr

der letzte Tag bzw. Nacht als Camper...

und die letzte fröhliche Runde

ein Mitternachtssnack..

oder anders gesagt: alles muss weg


Samstag, den 22 September 2012

aller letzte Etappe....das Ziel heißt Coburg 

vor uns liegen die letzten 1000km

es macht bei den Preisen keinen Spaß zu tanken...
wir bleiben aber cool 

auf diesen Zwischenstopp haben wir uns schon den ganzen Tag gefreut

wir sind bei der Verwandtschaft in Maranello...
denn ein Polonez ist eng verwandt mit dem Fiat 

Nachts im Museum....nicht ganz :-)



Coburg wir kommen...

nur noch die Autobahn bezahlen :-(   mal wieder 

die Kommandozentrale

und immer wieder der Anlasser....

Deutschland hat uns wieder

die 5000km haben wir voll


kalt und regnerisch....da müssen wir durch... auch ohne die Scheibenwischer

130km vor Coburg....Nürnberg Feucht...für das Team Edulplay 
endet hier das Abenteuer Zlombol 2012

kapitaler Getriebeschaden....mit Funkenflug :-)   

 gemeinsam warten wir auf die Hilfe...auch auf diese Eventualität
waren wir vorbereitet 

geschafft...wieder in Lautertal....jetzt warten wir auf die Nachricht
wann und wohin Zlombol 2013 uns führen wird. 

Ein paar Tage später..zu gast bei der Fa.Eduplay..
Zlombol 2012 wird bei Steak und Bier offiziel geschloßen. 
 

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